Möbel von Hamburgern für Hamburger
Studierende der HafenCity Universität (HCU), der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TU), Schüler der Akademie Mode & Design (AMD) und der Fachschule Holztechnik haben mehr als 30 Arbeiten für den erstmals von der Hamburger Möbelkooperation ausgelobten Wettbewerb "Hamburger Möbel-design findet stadt" eingereicht.
stilwerk-Geschäftsführer Alexander Garbe, der Architekt Hans Lied von der IBA Hamburg GmbH, der Designer Kay Busch (Drei-D-Konzepte) von der Hamburger Möbelkooperation und Andreas Uhlisch, Geschäftsführer von Edgar Ritter Holzdesign, haben als Jury auf dem schwimmenden IBA DOCK die besten „Hamburger Möbel“ prämiert.

Die angehenden Möbelbauer und -designer der HCU, TU, AMD und Fachschule für Holztechnik haben sich ausgehend von ihrer eigenen Wohnumgebung und für sie bedeutsamen Orten, sowohl von der Hamburger Architektur als auch von der Seefahrt inspirieren lassen. Bullaugen werden zu Sichtfenstern in Vitrinen- oder Schranktüren, Segeltuch dient im Entwurf eines Studenten der HCU als Sitzfläche und Rückenlehne eines Lounge-Chairs. Das Nachtleben in der Schanze hat ebenso Konzepte inspiriert wie die Lage Hamburgs am Wasser, die Gebäudeformen der HafenCity waren Vorbild als auch die Geschichte der Hansestadt als Handelsmetropole. „Hamburg ist vielfältig und facettenreich, es gibt nicht nur ein einziges 'Hamburger Möbel', sondern viele“, erklärt Matthias Kulcke. Deshalb gelten im Wettbewerb auch individuelle Erfahrungen als erzählenswert: „Natürlich wählen wir jetzt einige Preisträger aus, aber in die Ausstellung der Ergebnisse kommen alle Einreichungen. Denn dies ist das Hauptanliegen des Aufrufs; Hamburgs Vielfalt sichtbar machen!“
Alle für den Wettbewerb eingereichten Arbeiten werden vom 24.09.2010 bis zum 03.10.2010 im Brandshof in Hamburg-Rothenburgsort ausgestellt. Die Ausstellung Hamburger "Möbel-design findet stadt" zählt damit zu den ersten Veranstaltungen auf dem neuen Kulturareal Brandshof. Zur Ausstellung wird es ein Rahmenprogramm mit Lesungen, Diskussionsforen und Live-Musik geben.
Der Auslober, die Hamburger Möbelkooperation, besteht seit Anfang des Jahres. In der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Möbelkooperation haben sich mithilfe der TU Hamburg-Harburg und der TuTech Innovation GmbH sieben Hamburger Tischlereien, zwei Möbeldesigner und ein Onlinehändler mit der Idee zusammengeschlossen, „Hamburger Möbel“ zu gestalten, zu bauen und zu vermarkten: „Das heißt: Hier gestalten, bauen und vermarkten Hamburger Designer, Handwerker und Händler für Hamburger Bürger.“
Weitere Informationen unter Hamburger Möbel













