Recycling Designpreis im stilwerk
Nachwuchsdesigner machen Nutzloses wieder nutzbar
Zum ersten Mal wird der vielbeachtete Recycling Designpreis im Wiener stilwerk präsentiert. Dieser etwas andere Designaward prämiert Produkte von Nachwuchsdesignern, die aus recycelten Materialien entworfen und produziert wurden. Von Juli bis September 2011 ist die Ausstellung bereits in den stilwerk Häusern Berlin und Düsseldorf zu sehen und danach wandert sie im Rahmen der Vienna Design Week in das stilwerk Wien und ist hier schon vom 10. September bis 9. Oktober zu besichtigen.
Eröffnet wird die Ausstellung am 1. Oktober 2011 um 16 Uhr. Im gesamten stilwerk Wien auf 4 Etagen werden die prämierten Produkte zu entdecken sein. Auch die ansässigen Shops im stilwerk feiern diese Eröffnung mit Ihnen und laden Sie zu kleinen Erfrischungen ein.

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Der Recycling Designpreis wurde im Oktober 2010 bereits zum vierten Mal im Designmuseum MARTa im westfälischen Herford verliehen. Die gestellte Aufgabe an die Nachwuchsdesigner war es, den verborgenen Sinn weggeworfener Dinge zu entdecken und nutzbar zu machen. Dabei reichte das Spektrum gefragter Entwicklungen von Deko-Artikeln über Möbel und Textilien bis hin zu Accessoires. Durch die Verwendung und den Gebrauch von weggeworfenen Dingen sollte Nutzloses wieder nutzbar gemacht werden. Gefragt waren Entwürfe für Recycling-Produkte, die später in Handwerksbetrieben in kleiner oder größerer Serie hergestellt werden können.
Die hochkarätige Jury des Recycling Designpreises setzte sich zusammen aus Jan Hoet (Gründungsdirektor MARTa Herford), Lieven Daenens (Direktor Design Museum Gent), Roland Nachtigäller (künstlerischer Direktor MARTa Herford), Prof. Verena Wriedt, (Professorin in der Hochschule Ostwestfalen Lippe für Architektur und Innenarchitektur), Prof. Hermann Weizenegger
(Designhochschule Potsdam), Torsten Blume (Stiftung Bauhaus Dessau), Imke Volkers (Museum der Dinge Berlin) und anderen.
Über 600 Designer/innen aus insgesamt 27 Ländern – von Ägypten, Belgien, Brasilien über China, Österreich bis Polen, Thailand, Ungarn und die USA – reichten ihre Arbeiten beim Arbeitskreis Recycling e.V./ RecyclingBörse! ein. Zahlreiche innovative Möbelentwürfe aus wiederverwerteten Materialien wie alten Plastiktüten, Bett-Lattenrosthölzern und ausgemusterten Mülltonnen
fanden sich im bundesweit einzigen Wettbewerb, der sich explizit mit Ressourcenschonung und CO2-Reduzierung im Design auseinandersetzt, wieder.
Der erste Preis ging schließlich an Designerin Jeanette Jakob (36) aus der Schweiz, für ihr Produkt namens „Murx“. Hinter diesem Titel mit Augenzwinkern verbirgt sich ein Hocker oder Beistelltischchen, das aus einem PVC-Rohr und einem ausgedienten Traktorschlauch gefertigt wurde. Mit dem zweiten Platz würdigten die Juroren den Entwurf „Der Pulli aus der Tasche“ des Bremer Nachwuchsdesigners Christopher Hoecker. Die Auszeichnung für den dritten Platz wurde an die Karlsruher Produktdesignerin Cordula Kehrer (29) für ihre Entwicklung „Bow Bins“ vergeben, unterschiedlich große Flechtkörbe aus alten Kunststoffeimern und Rattan als nachwachsendem Rohstoff.
Weitere Infos zum Preis:
www.recyclingboerse.org/recyclingdesignpreis/2010

Tafelgeschirr „Reline“
von Anna Bormann aus Berlin
Weiße, einzelne Geschirrstücke aus
Haushaltsauflösungen und vom Trödel,
durch einen simplen Aufdruck aufgewertet
und zu einer Serie gemacht.

Regal „Reggie“
von Kai Hempel / Sergej Dück /
Janis Daweke aus Münster
Alte Bett-Lattenrosthölzer zusammengefügt
mit eingefärbten und gewachsten
Baumwollbindfaden.

„Barrique Stuhl“
von Magnus Mewes aus Edesheim
Stuhl aus alten, ausgedienten Barrique-
Weinfässern aus bestem Eichenholz.

Mobile Küche „Kitchen Cart“ von
Constantin Hörburger aus Stuttgart
Ausgedienter Flugzeugservierwagen
mit recyceltem, integrierten Gaskochfeld,
Kühlschrank, Schneidebrett und
Stauraum.

Der Recycling Designpreis wurde im Oktober 2010 bereits zum vierten Mal im Designmuseum MARTa im westfälischen Herford verliehen. Die gestellte Aufgabe an die Nachwuchsdesigner war es, den verborgenen Sinn weggeworfener Dinge zu entdecken und nutzbar zu machen. Dabei reichte das Spektrum gefragter Entwicklungen von Deko-Artikeln über Möbel und Textilien bis hin zu Accessoires. Durch die Verwendung und den Gebrauch von weggeworfenen Dingen sollte Nutzloses wieder nutzbar gemacht werden. Gefragt waren Entwürfe für Recycling-Produkte, die später in Handwerksbetrieben in kleiner oder größerer Serie hergestellt werden können.
Die hochkarätige Jury des Recycling Designpreises setzte sich zusammen aus Jan Hoet (Gründungsdirektor MARTa Herford), Lieven Daenens (Direktor Design Museum Gent), Roland Nachtigäller (künstlerischer Direktor MARTa Herford), Prof. Verena Wriedt, (Professorin in der Hochschule Ostwestfalen Lippe für Architektur und Innenarchitektur), Prof. Hermann Weizenegger
(Designhochschule Potsdam), Torsten Blume (Stiftung Bauhaus Dessau), Imke Volkers (Museum der Dinge Berlin) und anderen.
Über 600 Designer/innen aus insgesamt 27 Ländern – von Ägypten, Belgien, Brasilien über China, Österreich bis Polen, Thailand, Ungarn und die USA – reichten ihre Arbeiten beim Arbeitskreis Recycling e.V./ RecyclingBörse! ein. Zahlreiche innovative Möbelentwürfe aus wiederverwerteten Materialien wie alten Plastiktüten, Bett-Lattenrosthölzern und ausgemusterten Mülltonnen
fanden sich im bundesweit einzigen Wettbewerb, der sich explizit mit Ressourcenschonung und CO2-Reduzierung im Design auseinandersetzt, wieder.
Der erste Preis ging schließlich an Designerin Jeanette Jakob (36) aus der Schweiz, für ihr Produkt namens „Murx“. Hinter diesem Titel mit Augenzwinkern verbirgt sich ein Hocker oder Beistelltischchen, das aus einem PVC-Rohr und einem ausgedienten Traktorschlauch gefertigt wurde. Mit dem zweiten Platz würdigten die Juroren den Entwurf „Der Pulli aus der Tasche“ des Bremer Nachwuchsdesigners Christopher Hoecker. Die Auszeichnung für den dritten Platz wurde an die Karlsruher Produktdesignerin Cordula Kehrer (29) für ihre Entwicklung „Bow Bins“ vergeben, unterschiedlich große Flechtkörbe aus alten Kunststoffeimern und Rattan als nachwachsendem Rohstoff.
Weitere Infos zum Preis:
www.recyclingboerse.org/recyclingdesignpreis/2010

Tafelgeschirr „Reline“
von Anna Bormann aus Berlin
Weiße, einzelne Geschirrstücke aus
Haushaltsauflösungen und vom Trödel,
durch einen simplen Aufdruck aufgewertet
und zu einer Serie gemacht.

Regal „Reggie“
von Kai Hempel / Sergej Dück /
Janis Daweke aus Münster
Alte Bett-Lattenrosthölzer zusammengefügt
mit eingefärbten und gewachsten
Baumwollbindfaden.

„Barrique Stuhl“
von Magnus Mewes aus Edesheim
Stuhl aus alten, ausgedienten Barrique-
Weinfässern aus bestem Eichenholz.

Mobile Küche „Kitchen Cart“ von
Constantin Hörburger aus Stuttgart
Ausgedienter Flugzeugservierwagen
mit recyceltem, integrierten Gaskochfeld,
Kühlschrank, Schneidebrett und
Stauraum.














